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Sonntag9August2020
Meine ersten Tage in Afrika
Montag, 23. Februar 2009 Geschrieben von Domagoj Skledar

Domagoj SkledarDie ersten ├ängste, die ich vor meinem Besuch in Afrika hatte sind l├Ąngst vergangen und nun habe ich mich der Erkundung zahlreicher lokalen Trinkspezilit├Ąten und bisher habe ich s├Ąmtliche heimischen Biersorten, sowie einige gebratene Spezialit├Ąten, unter anderem gebackene Bananen, gekostet. Wie auch immer, Afrika ist nur nur nach diesen Dingen bekannt und deswegen erforsche ich weiter die Sch├Ânheiten und Sehensw├╝rdigkeiten Afrikas und deren Bewohner. Der erneute Besuch in der Hauptstadt Kigali hinterlie├č mir pers├Ânlich einen sehr gro├čen Kontrast in der F├╝lle und Lebenskultur der Ortsbewohner.

W├Ąhrend man durch Kigali f├Ąhrt sausen die schnellsten und neusten Vierantriebsmaschinen vorbei, die wir uns in Kroatien nicht leisten k├Ânnen. Und in der zweitgr├Â├čten Stadt Gitarami k├Ânnen sich die "asphaltierten" Stra├čen f├╝r ihre bis zu kniehohen Schlagl├Âchern statt Bremsschwellen bedanken und an jeder Stra├čenecke befinden sich schnurlose "Telefonzellen", in denen man sich mit einem Schnurtelefon mit dem Rest der Welt in Verbindung setzen kann.

Domagoj SkledarDas Leben hier ist sehr locker! Die meisten dieser Leute wissen nicht einmal, was man alles haben k├Ânnte, darum stellen ihnen die "├Âffentlichen Telefonzellen", die Asphaltstra├čen mit "kleinen" Schlagl├Âchern und ein besonders gro├čer Platz mit einheimischen und chinesischer Ware mitten in der Provinzstadt sogar soetwas wie Zivilisation dar. Sogar in einer Stadt wie Gitarami gibt es Orte f├╝r die "High Society" und der wenigen Touristen, die sich in der N├Ąhe befinden. An einem solchen Ort war ich gemeinsam mit Pater Ivica, n├Ąmlich in einer Bar, die etwa nach ihrem Aussehen dem fr├╝heren Afrika zu Zeiten der Kolonialisierung zutreffen w├╝rde, eine gro├če, gr├╝ne Wiese mit St├╝hlen, im Innenraum eine gro├če ( damals wohl noch ordentliche ) Bar, letztenendes kann man den fr├╝heren Luxus f├Ârmlich sp├╝ren. Aber der Ort sagt ja nichts ├╝ber die Menschen aus. In der Mitte der Bar stehen auch Waschbecken und nachdem der Kellner den Aschenbecher auf den Tisch legte kam auch schon direkt im Anschluss ein unbekannter Junge, der uns mit seinem gebrochenem Englisch versucht zu erkl├Ąren, dass Rauchen dort verboten ist... mich st├Ârt das nicht, das alles geh├Ârt zum Charme des Ortes, wie ich finde, aber auf diese Weise w├╝rde Ruanda wohl kaum in die EU aufgenommen werden!

Selbstverst├Ąndlich bin ich nicht hierher gekommen, um mich die ganze Zeit zu am├╝sieren, und ich habe in den letzten Tagen mit der Arbeit begonnen, wegen der ich herkam, die ersten Computer sind zusammengebaut, die Arbeit geht ganz gut voran, wenn blo├č das Internet ein wenig schneller w├Ąre, m├╝sste man nicht bis zu ein paar Stunden ben├Âtigen, um einen einzigen Computer zu konfigurieren, optimieren... aber das ist auch nicht schlimm, schlie├člich bin ich in Afrika und man schafft alles, Zeit gibt es gen├╝gend...

 
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