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Donnerstag6August2020
Die Kleinen haben ein großes Verlangen nach Entwicklung
Montag, 29. Oktober 2007 Geschrieben von Immaculate Iyambaje

schneiderUnsere zweijährige Handwerksschule, die die Franziskaner ins Laufen gebracht und gegründet haben, besuchen im Moment 167 Schüler, davon sind 56 in der Maurerabteilung. Ein wundervolles Gefühl nach jahrelangem Bemühen und Arbeit mit den Kindern schließlich die Ergebnisse zu sehen: Die Schüler haben das Gefühl von Verantwortung kennengelernt, sie sind bereit, dem Unterricht zu folgen und haben auch begriffen, dass man zur Schule kommen muss, zur selben Zeit. Außerdem ist es eine große Sache, dass unsere Schüler in ihrer Freizeit sich mit dem beschäftigen, was sie in der Schule gelernt haben. All dies beweist, dass junge Leute ein sehr enormes Verlangen nach Selbstentwicklung besitzen, somit sowohl auf die Entwicklung ihrer Eltern als auch Nachestehender in dem Sinne beeinflussen, da sie das aus der Schule bei sich zuhause übertragen sozusagen. Wir haben es geschafft ihr Bewusstsein positiv zu beeinflussen, so dass sie begonnen haben die Schulausbildung als den grundlegenden Schlüssel zur Selbstverwirklichung zu betrachten. In der Praxis haben sie das durch die Teilnahme an vielen Projekten am besten gezeigt.

In einem ihrer letzten Projekte, in dem sie auch das große Bedürfnis nach der Entwicklung ihrer Schule deutlich machten, nehmen sie an dem Bau dreier Unterrichtsräume für die Grundschule in Kivumu. Die Rede ist von einer von drei Grundschulen in Kivumu, für die die Unterrichtsräume ein großes Problem darstellt: Die bereits vorhandenen Unterrichtsräume haben nicht die genügende Kapazität, um jeden Schüler, der den Unterricht besuchen will, auch einen Platz bekommt; deshalb bleiben viele eifach daheim. Um das Problem so schnell wie möglich aus der Welt zu schaffen, haben sich unsere jungen Maurerlehrlinge noch zu Jahresbeginn einen Ruck gegeben und drei zusätzliche Räume gemauert, so dass mehr Kinder kommen können. Zwei von diesen Räumen werden zum Unterricht benutzt und eines als Büro  der Schuldirektorin.

Wir hoffen sehr, dass wir durch die Hilfe unserer gutmütigen Freiwilligen noch ein paar Räume für die Kinder und vielleicht einen kleineren für die Direktorin ausbauen werden, um ihren jetzigen als zusätzlichen Unterrichtsraum zu nutzen. Die Tatsache, dass die Schüler interessiert sind an der Art von Entwicklung zeigt, wie sehr sie in ihrem Nachdenken vorangeschreitet sind, denn bis vor Kurzem war der Begriff „Schule“ für sie etwas vollkommen Unbekanntes und Unnötiges. Jetzt haben sie erkannt, dass die Schulausbildung der Schlüssel für eine besse Zukunft ist und sie wissen, dass alles, was sie tun, für sich tun. Heute haben sie eine Zukunftsvision und sagen selbst: „ Jetzt werden diese Räume unseren Brüdern und Schwestern nützen, morgen unseren Kindern und Enkelkindern.“

 
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