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Mittwoch18September2019
Verbesserung des Lehrplanes
Montag, 29. August 2011 Geschrieben von Doug Shaw

Pobolj┼íanje nastavnog plana i programaIch ham nach Kivumu, um in den n├Ąchsten zwei Monaten den Lehrern in Kivumu durch Fortbildungskurse und Praxisunterricht insofern zu helfen, dass sie sich zus├Ątzlich in ihren F├Ąhigkeiten der Tischlerei verbessern. Zuhause bin ich als Ausbilder der Tischlerabteilung im Olds College in Kanada angestellt. Ich bin ein zertifizierter Tischler und bin diplomierter Schulp├Ądagoge.

Eines der Ziele, die ich mir f├╝r diesen Sommer gesetzt habe, ist es, Pater Ivica dabei zu helfen, den Lehrplan f├╝r die Tischlerabtilung in der Schule neu anzulegen und zu besprechen. Der bisherige Lehplan war vage von franz├Âsischen Materialen ├╝bersetzt und war in dieser Form nicht an Ruanda angepasst.

Durch die Zusammenarbeit mit den Lehrern der Tischlerabteilung werde ich versuchen einen Lehrplan zu erstellen, der angebracht ist, basierend auf klar definierten und ausf├╝hrbaren Zielen, die sicherlich herausfordernd sein werden, aber, so hoffe ich, dennoch erreichbar sein werden.

In der Therie ist das nicht allzu kompliziert. F├╝r gew├Âhnlich beginnt man mit der Einsch├Ątzung der industriellen Nachfrage mit dem Ziel der Gestaltung eines Interessenanalyse, indem man Arbeitgeber und lokale Gewerbetreibende umfragt. Auf Grund dieser Umfragen kann man ein Interessenprofil herstellen, das Grundlinien des Kurses, man macht Aufgabenanalysen und danach beginnt man mit dem konzipieren eunes Lehrmaterials. ├ťblicherweise w├╝rde das ziemlich viel Zeit und Geld in Anspruch nehmen, wenn man eine "professionelle" Analyse durchf├╝hren w├╝rde und sie w├Ąre etwa den Gesamtausgaben der Schule f├╝r sechs Monate entsprechen. Die Erstellung eines weiterf├╝hrenden Lehrplanes w├╝rde mehr als das Doppelte kosten. Offensichtlich m├╝ssen wir einen anderen Weg einschlagen.

Demnach zu urteilen, was ich bis jetzt gesehen habe, muss man die Berufsausbildung in Ruanda von Grund auf ver├Ąndern. Momentan ist das an den Lehrern zentriert. Denn, obwohl die Lehrer sich hier sehr ihrem Beruf gewidmet haben, ist ihr Wissen dennoch begrenzt, da sie nur einige F├Ącher lehren. Das f├╝hrt zu dem Problem, dass ├╝berall in jeder Handwerks- oder Berufsschule in Ost- und Zentralafrika die Kinder nur in denselben f├╝nf oder sechs F├Ąchern ausgebildet werden. Das mag einst sehr angemessen gewesen sein, aber nun ist die Zeit gekommen, in der sich das langsam aber sicher ├Ąndern wird. Wenn man so n├Ąmlich mit den Lehrpl├Ąnen fortf├Ąhrt und somit auch der Entwicklung von Wissen und F├Ąhigkeiten, wird das nur stagnieren. Wie beim Lehrer, so auch bei Sch├╝ler.

Wenn wir von Sch├╝ler sprechen, m├╝ssen wir uns die Frage stellen: "Was ist einem Studenten n├Âtig, um in seinem Arbeitsplatz erfolgreich zu sein?". Man sollte sich nicht als Ziel setzten, den Sch├╝lern nur beizubringen, wie man Tische und St├╝hle herstellt, sondern ihnen generell beibringen, wie man Geld f├╝r sein Lebensunterhalt verdient, indem man verschiedenste Dinge aus Holz herstellt. Da es folglich eines der Ziele der Berufsausbildung ist, den Studenten zu bef├Ąhigen, sich eine Arbeitsstelle in seiner Branche zu finden, muss der Lehrer ein Mentor sein. Er ben├Âtigt Informationen sowohl ├╝ber lokale Nachfragen f├╝r verschiedene Produkte, als auch den M├Âglichkeiten der lokalen Unternehmen.

Zum Schluss muss ich diese Low-Budget-Entwicklung eines Lehrplanes als eine Volont├Ąrarbeit in Ruanda bezeichnen, die dadurch noch herausfordernder und interessanter ist.

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