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Unsere Schüler helfen beim Bau des neuen Universitätscampus in Uganda
Montag, 19. September 2011 Geschrieben von fra Ivica Perić

Der Universitätscampus der Uganda Martyrs UniversityDie Universität namens Uganda Martyrs University (UMU), meist "Nkozi" genannt - benannt nach dem Standort, der 88 Kilometer südlich von Kampala gelegen ist. Obwohl erst im Jahre 1993 gegeründet, genießt diese Universität bereits einen Kultstatus im System Ruandas und sie zählt als eines der elitären Bildungsstätten in Afrika.

Anfangs bestand Nkozi aus nur zwei Lehrsälen, in denen vor 18 Jahren nur 84 Studenten Platz hatten. Seitdem wird sie kontinuierlich ausgebaut und kann somit eine immer größere Auswahl anbieten. Im letzten akademischen Jahr hatte diese Universität die Bestmarke von 5000 Studenten geknackt...

An dieser Stelle möchte ich jedoch nicht allzu sehr über Nkozi und deren vielfältiges Angebot für ambitionierte Studenten sprechen. Meine Aufmerksamkeit gilt den 20 Schülern unserer Schule, die das zweite Ausbildungsjahr der Maurerabteilung abgeschlossen haben und sich vor ein paar Tagen auf den Weg nach Nkozi gemacht haben. Dort werden sie beim Bau neuer Gebäude sowie beim Ausbau des Universitätscampus helfen, auf dem momentan konstant 1200 Studenten wohnen.

Mary MoranSolche Aktionen sind es, die den Menschen zeigen, was die Schüler des "Zentrum Pater Vjeko" alles in unserem kleinen Kivumu gelernt haben. Außerdem werden sie die einmalige Gelegenheit haben neben 15 exzellenten Maurern aus Irland arbeiten zu können und somit ihr Wissen und ihre Fähigkeiten zu verfeinern. Wie auch bei vielen Dingen, die wir früher getan haben, steht natürlich im Hintergrund unsere gute Freundin und Schutzengel Mary Moran.

Allerdings würde Mary unseren Schülern niemals eine solche Verantwortung auferlegen, wenn sich diese nicht in der Vergangenheit bereits mehrfach bei vielen Bauarbeiten in Ruanda unter Beweis gestellt hätten. Andererseits bekommen die Schüler auf diese Art die tolle Möglichkeit, deren praktischen Unterricht zu verwirklichen, indem sie an einem solch großen Projekt mitarbeiten.

Zu Beginn unserer Zusammenarbeit wurden nur wenige Schüler für solche Projekte engagiert. Ihren Platz an der Sonne haben die Schüler aus Kivumu sich durch ihre Qualität und deren verantwortungsvollen Umgang mit ihrer Arbeit relativ schnell verdient. Der Ausbau des Universitätscampus in Nkozi ist das "Tüpfelchen auf dem i" und der Beweis, dass wir auf dem besten Wege sind. Vor drei Jahren haben wir zum allerersten Mal mehrere unserer Schüler auf eine Fortbildung nach Uganda geschickt. Die Arbeitgeber waren fasziniert. Die Schüler waren mehr als zufrieden. Und auch ich war sehr stolz auf sie. Das ist ein weiterer Schritt nach vorne. Weiter geht's!

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