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Freitag7August2020
Eine ganz besondere Hochzeit
Samstag, 05. Januar 2013 Geschrieben von Sebastijan Glasnovi─ç

Eine ganz besondere HochzeitObwohl ich erst seit drei Tagen in Kivumu bin, hatte ich die Ehre bei einer Hochzeitszeremonie debeisein zu d├╝rfen... und dann auch noch in der Rolle des Fotografen. Zuerst dachte ich, ich mache ein paar Fotos und das wars, doch ich muss gestehen die Traung hat mich emotional sehr ber├╝hrt und mich ganz und gar in ihren Bann gezogen.

Es war aber auch eine etwas eigenartige Situation da mich alle angestarrt haben, weil ich ein Unbekannter f├╝r sie bin, das ist allerdings kein Problem f├╝r mich !!! Hier geht es ja nicht um mich!

... Die Brautpaare kamen in die Kirche hinein (es waren drei Paare), mit ganz ernsten Gesichtern, zumindest die Br├Ąutigame, da man die Gesichter der Br├Ąute, wegen der Schleier nicht sehen konnte.

Einer von den Br├Ąutigamen war Joseph Nzirorera, einer der Lehrer auf unserer Schule, der f├╝r viele unserer Leser sicherlich bekannt ist. Sp├Ąter wurde mir gesagt, dass Joseph mit dieser Hochzeit den wichtigsten Schritt gemacht hat, in der schon l├Ąngst begonnenen Hausbau-und Familienplannung.

Auf den ersten Blick hatte es den Anschein einer westlichen Hochzeitszeremonie... und so fing es auch an mit der Rede des Priesters, die ich nat├╝rlich nicht vrstehen konnte, aber ich habe immer dann gelacht, wenn die anderen es taten. Die Rede war ziemlich lang ÔÇô offensichtlich war es eine ┬╗Lektion┬ź f├╝r die zuk├╝nftigen Brautpaare und ihr neues , gemeinsames Leben in der Ehe. Ich fotografierte und fotografierte doch die Brautpaare standen da, immer noch so ernst, wie sie hinein gekommen waren ... nicht dass sie es sich noch anders ├╝berlegt hatten?!

Nat├╝rlich nicht! Offensichtlich ist das hier so Brauch. Der Priester ging nun von einem Paar zum anderen und liess sie nacheinander das Ja-wort aufsagen und nach jedem Ja-wort wurde laut und euphorisch geklatscht und gejubbelt.

Dannach hoben die Br├Ąutigame die Schleier von den Gesichtern ihrer Br├Ąute und tauschten die Ringe, doch den ersten Kuss gab es nicht!!!

Kad sve zavr┼íi, mladenci uzimaju korpe za koje mi prijatelj ka┼że da su tradicionalne, zajedno ih dr┼że, a ljudi darivaju... Od svega me se najvi┼íe dojmio jedan dje─Źak koji nema vi┼íe od 10 godina, a stajao je u redu za darivanje!

Als das alles vorbei war, wurden die Brautpaare beschenkt, jedes Paar hielt eines von den traditionell angefertigten K├Ârben, die daf├╝r vorhegesehen sind, und die G├Ąste stellten sich in Reihen auf um ihre Geschenke zu ├╝bergeben. Am meisten hat es mir ein kleiner Junge angetan, nicht ├Ąlter als zehn Jahre, hat er sich auch aufgestellt um das Brautpaar zu beschenken.

Noch etwas war mir aufgefallen, die Menschen waren sehr sch├Ân angezogen, was den Anschein hinterliess, dass es ihnen gut geht, doch dieser tr├╝gt, denn die Realit├Ąt sieht ganz anders aus. In der ganzen Welt wird auf Hochzeiten viel Wert auf Kleidung gelegt und sogar hier ist es nicht anders.

Nat├╝rlich darf ich den Chor nicht vergessen zu erw├Ąhnen, der aus vielen jungen Menschen besteht die nicht nur singen sondern auch ihre Trommeln schlagen, die es bei uns gar nicht gibt ... es h├Ârt sich sehr gut an und alle singen und klatschen mit!

├ťbersetzt von Bojana Mutnovi─ç

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