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Samstag15August2020
Die Schneiderabteilung
Dienstag, 26. Februar 2008 Geschrieben von Administrator

Die SchneiderabteilungWir Schneider im ÔÇťPater VjekoÔÇť Zentrum werden zum Beginn jedes neuen Schuljahres freundlichst aufgenommen, sogar mehr als wir es erwaret h├Ątten. Viele Dinge tragen dazu bei, dass wir unsere Ausbildung erfolgreich bestehen. Wir haben gen├╝gend Maschinen und Werkzeuge, die wir benutzen k├Ânnen, wenn wir sie brauchen. Jeder Sch├╝ler bekommt eine eigene N├Ąhmaschine zur Benutzung. Viele Lehrer stehen uns zur Verf├╝gung, damit wir den Unterrichtsstoff und vor allen Dingen die Praxis gut meistern. Die elektrischen N├Ąhmaschinen sind f├╝r den Gebrauch in der Schule gekauft worden. Wir haben die M├Âglichkeit zu lernen, wie man sie benutzt, aber erst im zweiten Ausbildungsjahr, so dass uns das die weitere n├Âtige Motivation gibt, um besser zu lernen und es ins zweite Jahr zu schaffen, wo wir diese Maschinen benutzen werden. Jeden tag nach Schulschluss nehmen wir die Sachen mit, die wir w├Ąhrend des Unterrichtes hergestellt haben, um uns immer wieder daheim daran zu erinnern, was wir gelernt haben. Wir erlernen nich blo├č eine Ausbildung zum Schneider bzw. zur Schneiderin. Wir lernen Franz├Âsisch, Englisch, Kinyarwanda, sowie Mathematik. Wir waren ├╝berrascht, als wir sahen, dass es keinen Unterschied macht, ob man als Mann oder als Frau die Ausbildung erlernt.

Im zweiten Jahr lernen wir, wie man ein Modell benutzt. Das ist eine Neuheit f├╝r die Schneiderschulen in Ruanda. In anderen Schulen werden keine Modelle benutzt. Wir benutzen Modelle, die man auch in anderen Staaten benutzt und lernen von ihnen. Die Arbeitszeit ist sehr gut organisiert und die Lehrer geben Acht, ob wir mit dem Unterrichtsstoff mithalten. Ebenso muss die Schule die Arbeitszeit der anderen L├Ąnder einhalten. Das Geld, das wir der Schule j├Ąhrlich zahlen ist mit der Benutzung der vielen verschiedenen Maschinen und Werkzeuge vergleichsweise sehr g├╝nstig. Wettk├Ąmpfe f├╝r Studenten sorgen daf├╝r, dass wir unser K├Ânnen als Scheider noch erweitern, damit wir nicht schlechter werden als andere. Es herrscht eine gepflegte und freundliche Atmosph├Ąre zwischen Lehrer und Sch├╝ler. Wenn wir Sch├╝ler ein Problem haben und nicht mehr weiter wissen, dann wenden wir uns an die Lehrer, die, so gut sie nur k├Ânnen, hilfsbereit versuch unser Problem zu l├Âsen. Im Unterrichtsprogramm stehen auch sportliche Aktivit├Ąten: Volleyball, Fu├čball, Basketball, Karate, usw. Die Schule ist sehr gepflegt und wir sind f├╝r die Sauerheit zust├Ąndig. In der Schule ist jeder willkommen. Menschen aller Religionsangeh├Ârigkeiten haben wir bei uns vertreten. Wir sind sehr gl├╝cklich, wenn wir unser Abschlusszeugnis erhalten, das erleichtert uns die Suche nach einem neuen Job. Die besten Sch├╝ler werden auch f├╝r ihre M├╝he belohnt.

In unserer Freizeit nach dem Mittagessen gucken wir Fernsehen und das ist meistens mit unserem Lernen verbunden. An jedem zweiten Sonntag im Monat gibt es eine heilige Messe mit den anderen kindern, die vom Direktor gehalten wird. Wir sind zust├Ąndig f├╝r das Singen, die Lesungen und das Schauspielern. Die Schule organisiert uns im zweiten Jahr neue Schneidererfahrungen und sie lehrt uns das, was wir gelernt haben, mit diesen zu vergleichen und diese auf die Art und Weise in die Praxis umzusetzen, wie es auch andere tun. Das hei├čt wir f├╝r einen Monat auf zu neuen Orten, um neue Erfahrungen zu sammeln. Wir ern├Ąhren uns sehr gut in unserer Schule. Damit wir jeden Tag Leistung erbringen k├Ânnen, brachen wir Nahrung. Es gibt eine alte Weisheit, die besagt, dass ein leerer Sack nicht aufrecht stehen bleiben kann, so k├Ânnen wir auch, wenn wir satt sind, besser arbeiten und lernen.

Wir bedanken uns an unsere Lehrer und unseren Direktor f├╝r das, was sie f├╝r uns leisten. M├Âge der Herr sie auf ihren Wegen geleiten und besch├╝tzen. M├Âgen sie weiter in ihrem Beruf unserer Schule helfen, damit sie noch gr├Â├čer wird und noch mehr jungen Leuten und letztlich unserer Gemeinde helfen k├Ânnen.

 
Pater Vjeko Zentrum

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