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Josephs Erfahrung
Montag, 04. August 2008 Geschrieben von Valerie Kae Ken

Joseph und Valerie

Einf├╝hrung

Laut Staatsangeh├Ârigkeit bin ich Kanadierin und ich lebe in Calgary, Provinz Alberta. In den letzten zehn Jahren habe ich viel in Afrika gearbeitet und habe in zwei Projekten im Bereich des N├Ąhens und der Schneiderei mitgeholfen: eins in Uganda, Projekt des Hlg. Franz, Gemeinde Mbarara und das andere in Ruanda, in der Schule "Pater Vjeko" im Dorf Kivumu, nicht weit weg von der Stadt Gitarame. Ich habe Programme f├╝r diese beiden Schulen erstellt und helfe ihnen immer noch. Nun unterst├╝tze ich die Lehrer dabei, diese Programme zu erlernen und zu verbessern. Momentan besch├Ąftige ich mich am meisten damit, so viele B├╝cher wie m├Âglich und andere Materialien zu sammeln, um eine Bibliothek erstellen zu k├Ânnen. Ich mache diese Arbeit bereits seit 1996 als eine Freiwillige und ich reise so oft nach Afrika, wie ich es mir finanziell erlauben kann.

Joseph in KanadaDie Idee dazu entstand im Januar dieses Jahres: Warum sollte man nicht einem Lehrer Schue "Pater Vjeko" die M├Âglichkeit geben, die Mode- und Designschule in Olds, Provinz Alberta, in Kanada zu besuchen? Grund des Besuches in Kanada w├Ąre, dass ein Lehrer die Art und Weise des Lernens in Olds sieht und versteht. Somit k├Ânnte er dann das dort erlernte zusammen mit den anderen Lehrern in Ruanda besprechen und in der Schule gemeinsam umsetzten, sodass der Standart des Lernens verbessert w├Ąre. Mit dieser Idee machte ich mich auf dem Weg zum College in Olds und war ├╝berrascht, als ich dort auf Sympathie und Bereitschaft zur Zusammenarbeit seitens des stellvertretenden Pr├Ąsidenten f├╝r das Studium im College und der Direktorin der Abteilung f├╝r Mode und Design stie├č.

Schlie├člich fiel unsere Wahl auf Joseph Nziroreru, der in der Schule "Pater Vjeko" als Lehrer seit 2004 t├Ątig ist. In k├╝rzester Zeit haben wir ihm die n├Âtigen Dokumente besorgt und er war schon Ende Februar auf dem Weg nach Kanada.

Ein paar Worte ├╝ber Joseph Nzirorera

Joseph ist 29 Jahre alt. Er hatte keine leichte Kindheit. Als Kind erkrankte er an Kinderl├Ąhmung und bewegt sich nun mithilfe von Kr├╝cken fort. Im Jahre 1983, im Alter von drei Jahren, starb sein Vater. Trotzdem schloss er die Grundschule ab, mithilfe des Priesters Pater Vjeko Curic. W├Ąhrend seiner Schulausbildung wohnte er gemeinsam mit sieben weiteren Jungen mit ├Ąhnlichen Krankheiten im Franziskanerkloster in Kivumu.

Joseph und andere Kinder

Im Jahre 1993 beendete Joseph erfolgreich die Grundschule und kehrte zur├╝ck in sein Dorf, Kagano Nyamasheke, in der Gemeinde Cyangugu im S├╝dwesten Ruandas. W├Ąhrend des Krieges im Jahre 1994 wurde seine Mutter massakriert, weil sie dem Stamm der Tutsi angeh├Ârte. Zu diesem Zeitpunkt war Joseph 15 Jahre alt. Nach dem Krieg ging er wieder nach Kivumu um Pater Vjeko f├╝r eine neue Beinprotese und Kr├╝cken zu bitten. Danach wurde er vom priesterlichen Koch adoptiert, der auch heute noch im Kloster t├Ątig ist.

Im Jahre 1998 wurde Pater Vjeko, der ihm geholfen hatte, in Kigali get├Âtet. Nicht allzu lange nach Pater Vjekos Tod er├Âffneten die Priester die Schule "Pater Vjeko", in Gedenken an Pater Vjeko, der sein ganzes Priesterleben in Ruanda verbracht und dem armen Volk half. Die Schule hatte kein Programm und sehr wenige n├╝tzliche Materialien, Werkzeuge und Maschinen. Nach dem Abschluss der Schulausbildung, die zwei Jahre betrug, arbeitete Joseph als Schneider in der Stadt Gitarami. Im Jahre 2003 wird Pater Ivica Peric von Uganda nach Ruanda versetzt, um dort den Schulstandart zu verbessern. Ein Jahr darauf l├Ądt er Joseph ein, einer der Lehrer in der Schule zu sein. Im Jahre 2005 wird er dann nach Uganda in die Schule des Hlg. Franz geschickt, wo ich ihn das erste Mal sah, als ich auch in Uganda war. Als ich ihn kennenlernte war ich sehr positiv ├╝berrascht ├╝ber seinen W├╝nsch Neues zu lernen und sein Verhalten. Man konnte auch sofort erkennen, dass er sehr vielverspreched ist.

Im Jahre 2006 traf ich erneut auf Joseph, diesmal in Ruanda, wo ich kam, um an der Programmentwicklung zu arbeiten. Ich war sehr beeindruckt ├╝ber das Josephs Loyalit├Ąt der Schule gegen├╝ber und der Arbeitsmoral. Er steckte sehr viel Arbeit in das Lehren und Helfen der Kinder und er war stets bereit alle Aufgaben zu erf├╝llen, die ich ihm erteilte.

Joseph umgeben vom kanadischen SchneeEs gibt mehere Gr├╝nde, weshalb wir Joseph als Repr├Ąsentanten unserer Schule in Kanada ausgew├Ąhlt haben. Seine eigenen Zukunftspl├Ąne sind sehr gut durchdacht und er kommt allen Verpflichtungen nach, die ihm aufgegeben werden. Ein Beispiel: allein mithilfe von B├╝chern und Kassetten sollte er sich Englisch beibringen - und das nur einen Monat bevor er nach Kanada reiste. Voller Enthusiasmus nahm er sich der Aufgabe an ohne zu wissen, wann und wohin genau er reisen w├╝rde.

So kam es, dass er bereits am 29. Februar im Flugzeug sa├č von Kigali, Ruanda, nach Calgary, danach weiter nach Nairobi, Kenia, und London. Man kann sich nur allzu gut vorstellen, wie sehr er aufgeregt war, das erste Mal in einem Flugzeug zu sitzen, kilometerhoch in der Luft zu schweben und in ein fremdes Land zu verreisen! Im Vergleich dazu reiste er in Ruanda stets mit dem Bus oder dem Auto. Ich kann ihn mir nur allzu gut vorstellen, wie er im Londoner Flughafen Heathrow dasteht und mit gro├čen, weit offenen Augen diese Masse von hin und her laufenden Menschen und sch├Ân eingerichtete L├Ąden betrachtend, im Hintergrund h├Ârt man immer wieder Durchsagen ├╝ber Fl├╝ge und dann noch eine so gro├če Auswahl an Essen, die er jemals zuvor sah. Man sagte mir, dass er einige Male allein durch den kompletten Flughafen spaziert ist, um das "chaotische Ambiente" zu genie├čen.

Joseph kam in Kalgari am 1. M├Ąrz an und trifft auf den kanadischen Winter. Damals sollte es schon bald Winterende sein, zumindest dachten wir das... Er verlie├č die warme Regenzeit in Ruanda und sah sich nun den sehr kalten Wetterbedingungen und dem Schnee ausgesetzt, die in Alberta vieles lahm legten, und es lag drau├čen kein Gr├╝n weit und breit in Sicht.

Joseph und meine MutterNach seiner Ankunft blieb kam er f├╝r die ersten zwei Tage bei mir unter. Wir haben schon fr├╝her unsere Bekanntschaft gemacht, da ich sehr oft in Ruanda war und unser erstes Treffen sogar in Uganda war. Au├čerdem kannte er auch meine Tochter Jackline, die von mir in Uganda adoptiert wurde. Sie sprachen untereinander in ihren Muttersprachen. Joseph sprach Kinyarwandi und Jackline Runyakore. Auf diese Art kam er sich nicht wie ein total Fremder vor in solch einer Situation. Am Sonntag habe ich Joseph meiner Familie vorgestellt bei meiner Mutter zuhause, die in diesem Sommer 88 Jahre alt wird. Unsere ganze Familie gab ihm einen sehr gro├čen Willkommensempfang und gab ihm zu diesem Anlass Geschenke, wie z.B.: hausgemachte H├Ârnchen, hausgemachte Marmelade, den er schon sehr bald "verputzte"!

Joseph im Olds College

Joseph im Olds College, AlbertaJoseph hatte nicht viel Zeit sich nach der langen Reise zu erholen. Er musste schon am n├Ąchsten Tag im Olds College sein, das etwa 100 km n├Ârdlich von Calgary liegt, denn es war bereits Montag und die Vorlesungen fingen wieder an. Am Sonntag gingen kauften wir ihm noch die Materialien und Kleidung, die er in Olds brauchte. Verpflegung hatte er dort im Collegerestaurant und wohnte im Wohnheim f├╝r internationale Studenten, ein sch├Ân eingerichtetes Haus mit drei gro├čen Schlafzimmern und anderen n├Âtigen Zimmern f├╝r ein normales Leben. Zum College hatte er es nicht weit, aber jedoch mit "kleinen Problemen". Eines Tages ist er auf dem Weg zum College mit seinen Kr├╝cken ausgerutscht und im sch├Ân im Schnee "gelandet". Noch vor seiner ankunft dachten wir, der Winter w├Ąre endg├╝ltig vorbei, aber wir hatten danach noch insgesamt drei heftige Schneef├Ąlle, so dass Joseph den Anblick genie├čen konnte! Er aber hatte sich niemals beklagt... nein, nich ein einziges Mal.

Olds College
Olds College, Olds, Alberta

Joseph passte sich sehr schnell dem neuen Arbeitssystem an und jedermann war erstaunt mit welcher Ernsthaftigkeit er sich an die Arbeit machte. Er beteiligte sich an allen ├ťbungen und erf├╝llte alle Aufgaben. Mit den anderen Studenten kam er sehr gut zurecht und sie waren alle bereit ihm in jeder Art zu helfen.

Joseph und InukEine Studentin namens Inuk war ganz besonders gut zu Joseph. Sie lebt im nordwestlichem Territorium, ihre Mutter ist Eskimo und ihr Vater Deutscher. Sie ist nicht nur sehr talentiert im Bereich der Kunst und Kreativit├Ąt, sondern hat auch ein "warmes und goldenes" Herz. Neben ihrem Abschluss am College f├╝r Modedesign hat sie auch noch Qualifikationen in anderen Bereichen. Sie hat auch noch einen Kurs belegt f├╝r die Herstellung und Kreation von Troddelkappen f├╝r "nordamerikanische Rentiere". Das ist ein sehr renomierter Berufszweig in Nordamerika. Des Weiteren hat sie auch Kunst in Sibirien und Japan studiert. Ich hoffe, dass sie eines Tages nach Ruanda kommen und unsere Schule mit ihren Talenten f├Ârdern wird.

Joseph war herzlich willkommen vom Collegepersonal. Die Professoren haben ihm sehr viel geholfen und er war jeden Tag bereit mit ihnen au├čerhalb der Arbeitszeit zu arbeiten. Sie halfen ihm dabei zu sehen, wie ein Student belehrt wird und was man gleichzeitig von einem Studenten erwartet. Eines seiner Hauptgr├╝nde f├╝r seine Reise war zu sehen, wie man in Nordamerika unterrichtet und dass er dieses Strategie in Kivumu umsetzt und weitergibt.

Joseph im KursraumDie F├Ącher, die er besuchte, waren sorgf├Ąltig ausgew├Ąhlt. Er besuchte unter Anderem die Klasse des "Praktischen N├Ąhens f├╝r Fortgeschrittene", wo man Kleidung f├╝r besondere Anl├Ąsse herstellt wie z.B. Jacken und Hosen und auch bereits gegebene Stoffe k├╝rzt oder breiter macht. Nach diesem Kurs wurde er zum Englischkurs f├╝r weitere drei Wochen mit einer Gruppe aus Mexiko eingeladen. Diese Gruppe kam nach Olds, um Englischlehrer zu werden, wobei Englisch nicht ihre Muttersprache ist.

 

Joseph gemeinsam mit Pater Ivica und der kroatisch-kanadischen Familie aus EdmontonIn den ersten Wochen seines Aufenthaltes in Kanada hatte Joseph die M├Âglichkeit zu Besuch bei zwei kroatischen Missionen in Calgary und Edmonton zu sein. Er erz├Ąhlte ├╝ber das Leben in Ruanda und wie es in diesem Teil der Welt zugeht. Die Kroaten waren von seinen Geschichten fasziniert und gaben ihm sch├Âne Spenden f├╝r die Schule. Er traf sehr viele Leute, die nach Kanada zogen und es im Leben geschafft haben und ihr Gl├╝ck mit anderen Menschen teilen m├Âchten.

Joseph in der Schule mit der Photographin und ihren KindernSeine Anwesenheit in Olds hatte ziemlich gro├čes Aufsehen erregt. Es gab sogar einen Zeitungsartikel in der Collegezeitung "Horizont" ├╝ber ihn und sein Leben. Danach haben auch die Zeitungen der Stadt Artikel ├╝ber ihn verfasst und in kurzer Zeit interessierten sich die Menschen f├╝r Joseph und das kleine Dorf Kivumu. Viele m├Âchten der Schule "Pater Vjeko", Joseph und anderen, die in Not sind, helfen. Das Bed├╝rfnis der guten Menschen ist es denen zu helfen, die weniger Gl├╝ck hatten als sie selbst.

Schule war nicht das Einzige auf dem Tagesplan...

Als er nach Kanada kam, lag Ostern schon "hinter der T├╝rschwelle". Er verbrachte die Heilige Woche in Calgary und nahm an den Feierlichkeiten der Messe und der Familie teil. Da wir eine recht gro├če Familie sind, haben wir uns alle versammelt, um Ostern gemeinsam zu feiern. In der Zeit hat Joseph sehr viele Geschenke bekommen; einen gro├čen Osterkorb, welcher eine traditionelle Bedeutung in meiner Familie tr├Ągt. Als er aufwachte, hatte er einen Osterhasen vorgefunden, der ihm viele Geschenke brachte.

 Joseph mit seinen Geschenken zu Ostern
Joseph mit seinen Geschenken zu Ostern.

 Joseph und Jackline genie├čen die Ostertradition
Joseph und Jackline genie├čen die Ostertradition.

Joseph mit Tim Shaw im Dinosauriermuseum

Joseph zu ersten Mal auf einem PferdJoseph hatte mehrere Chancen die sch├Ânen Dinge Kanadas zu genie├čen. Eine Familie aus Olds, die sich mit meinen Ausl├Ąndern anfreundete, wollte auch dies auch mit ihm tun. Diese Familie hat sich darum bem├╝ht, dass er die Sehensw├╝rdigkeiten und attraktive Dinge in Alberta zu sehen bekommt. Er besuchte das ber├╝hmte Tyrell-Museum in Drumheller sah die weltber├╝hmte Dinosaurierausstellung und bewunderte die wundersch├╝ne Umgebung der Museen. Er durfte sogar auf einem Pferd reiten. F├╝r ihn war es das erste Mal, dass er ein Pferd zu Gesicht bekam. Insgesamt besuchte er eine Vielzahl an kanadischen Familien und bekam verschiedenste Mahlzeiten serviert, die er ebenso zum ersten Mal sah und kostete.

 

Joseph am Tisch mit der Familie Shaw in Olds, Alberta

 

Jackline erh├Ąlt die kanadische Staatsangeh├ÂrigkeitNeulich haben wir einen gro├čes Ereignis gefeiert. Das war der Tag, an dem meine Tochter Jackline die kanadische Staatsangeh├Ârigkeit bekam. Das geschah am 6. Juni. Die Feier war wirklich sehr bewegend. An diesem Tag waren 105 Personen aus 26 Staaten dort anwesend, um kanadische Staatsb├╝rger zu werden. Wir waren sehr stolz darauf, diesen Tag erleben zu d├╝rfen und es war noch sch├Âner, da Joseph mit uns war.

Joseph mit meiner Mutter, Schwester und ihrer FamilieSchlie├člich beendete er seine Ausbildung am College Anfang Juni. Ich habe ihn im Ort abgeholt, in dem er wohnte, zusammen mit den B├╝chern, Dokumenten, Materialien und anderen Geschenken, die er w├Ąhrend seines dreimonatigen Aufenthaltes hier in Kanada bekommen hatte. Den Rest der Zeit, bevor er wieder seine R├╝ckkehr antreten w├╝rde, verbrachte er in Calgary. Letzte Woche war er sehr am Computer besch├Ąftigt, indem er das Tippen lernte. Genauso wie er es in allen Bereichen tut, konzentrierte er sich auf die Arbeit und machte sehr schnell Fortschritte. Indem er immer mehr am Computer dazulernte, war er auch irgendwann in der Lage das Internet zu benutzen und konnte somit auch langsam mit der Verbesserung des Programmes f├╝r Ruanda beginnen, durch das, was er auf dem College gelernt hatte. Am Ende versammelte sich meine Familie, um Joseph ein letztes Mal zu verabschieden.

Joseph bei den Thermalquellen in BanffBevor er Kanada verl├Ąsst, wollten wir, dass er noch eine atemberaubende Sehensw├╝rdigkeit sieht. Zwei Tage vor seinem R├╝ckflug fuhren wir mit ihm nach Banff, um die wundersch├Ânen "Rocky Mountains" (Gebirge) zu sehen.

Die Zeit verging sehr schnell und der liebe Joseph reiste wieder ab. Er ging zur├╝ck nach sein Ruanda und ich nehme an, dass er das Programm der Schule umso mehr versucht zu verbessern, dank des Wissens, dass er sich in Kanada angeeignete. F├╝r uns wird es sehr interessant sein zu sehen, was er mit diesem Wissen und den Informationen zu ver├Ąndern gedenkt und wie er schlie├člich der Schule "Pater Vjeko" helfen wird. Er war ein wahrhaft gro├čer Botschafter seines Landes und wir sind auch sehr gl├╝cklich dar├╝ber, ihn bei uns gehabt zu haben, weil wir so viel ├╝ber ihn, Ruanda und der ruandischen Kultur gelernt haben.

Joseph, Jackline und ich am Ufer des Flusses Bow in BanffIch glaube, dass viele Menschen in Kanada gesehen und miterlebt haben, was es bedeutet, schwierige Situationen im Leben zu ├╝berstehen und danach zu streben, mehr im Leben zu erreichen. Joseph hat sich durch sein Leben gek├Ąmpft, nicht nur aufgrund seiner k├Ârperlichen Behinderung und Armut, sondern auch, weil er beide Elterteile und den Priester verloren hatte, die ihn als Kind unterst├╝tzt hatten. Heute besitzt er die Kraft des Glaubens, die F├Ąhigkeit der Geduld, Gl├╝ck und die M├Âglichkeit im Leben weiter zu kommen, Arbeitsmoral und den Willen zum Erfolg. Es ist eine unglaubliche Inspiration jemanden zu sehen, der es im Leben so schwer gehabt hat und die Kraft besitzt, seine Zukunft voller Hoffnung zu betrachten.

 
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