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Montag25Mai2020
Der neue Aggregat
Donnerstag, 28. August 2008 Geschrieben von fra Ivica Peri─ç

Der neue AggregatorGestern Abend haben wir gefeiert. Wir werden wieder elektische Energie f├╝r Licht und die Maschinen haben. Endlich haben wir den neuen Aggregator bekommen und haben ihn gestern eingeweiht. In Kivumu haben wir normalerweise keine Elektizit├Ąt und jetzt sind wir darauf angewiesen den neuen Aggregator f├╝r die Stromversorgung der Maschinen in der Schule, f├╝r den Verteiler, die Kirche, zwei Kl├Âster der Ordensschwestern, unseren Kloster und den restlichen H├Ąusern in der Umgebung zu benutzen. Bis letztes Jahr haben wir den Aggregator benutzt, den Pater Vjeko im Jahre 1992 installiert hatte. Die Zeit nahm ihren Lauf und so war er dann irgendwann defekt. Wir haben wirklich alles versucht, konnten aber keine Ersatzteile f├╝r eine eventuelle Reparatur finden. Hergestellt wurde er in England im Jahre 1982. Als dieser dann endg├╝ltig hin├╝ber war, setzten wir uns daran, Spendengelder f├╝r einen neuen einzusammeln. Kroaten aus Kanada und Australien haben sich ans Herz gefasst und haben uns dabei geholfen, unseren Traum wahr werden zu lassen.

Der Preis eines Aggregates ist in Ruanda ziemlich hoch. Aus diesem Grund sind wir nach Uganda gefahren, wo die Preise um bis zu dreimal so niedrig sind. Auf dem R├╝ckweg sah die Geschichte dann ganz anders aus... B├╝rokratie und andere Fomalit├Ąten... so dass die Maschine dann schlie├člich mehr als zwei Monate beim Zoll in Kigali festsa├č, der Hauptstadt Ruandas. Ruanda ist Mitglied der Ostafrikanischen Union, was bedeutet, dass wir keine weiteren Steuern zahlen m├╝ssten, aber Ruanda hat diesbez├╝glich andere Gesetze... Schlie├člich haben war der Preis f├╝r die ganzen Steuern fast genauso hoch, wie der f├╝r den ganzen Aggregat. Die gute Nachricht ist, dass er sehr viel weniger kostete als in Ruanda.

Schlie├člich war er "zuhaus". Der n├Ąchste Schritt war, ihn in den Raum zu transportieren, von dem er L├Ąrm machen w├╝rde. Der alte Aggregat war kleiner als der jetzige und die T├╝ren ebenfalls, so dass wir die T├╝ren erweitern mussten, um ihn hereinzubringen. Schlie├člich waren wir bereit unter Volldampf weiterzumachen. Wir sind sehr froh den wieder sich aufnehmenden L├Ąrm zu h├Âren und wir werden wieder Licht haben und die Sch├╝ler k├Ânnen wieder Videokassetten f├╝r den Unterricht gucken, Maschinen k├Ânnen wieder gestartet werden und der Verteiler wird es auch einfacher haben und wir werden wieder Radioempfang haben. Wir sind allen, die uns dabei unterst├╝tzt haben, sehr dankbar! Nun ist das Leben viel sch├Âner und wir sind froh L├Ąrm von unserem "neuen Freund" zu h├Âren.

 
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