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Dienstag11August2020
Ausbildung für eine bessere Zukunft
Dienstag, 10. Juni 2008 Geschrieben von Florentine Ayingeneye

Ayingeneye FlorentineMein Name ist Ayingeneye Florentine. An diese Schule kam ich zu Beginn des Jahres 2007 mit dem Ziel, dass ich zur Schneiderin ausgebildet werde. Sowhl die Lehrerinnnen und Lehrer als auch die Schülerinnen und Schüler, die die Schneiderschule besuchen, hießen mich willkommen. Bereits am Anfang konnte ich sehr viele positive Dinge an dieser Schule sehen, wie zum Beispiel: ein sehr gut organisiertes System der Vermittlung von Wissen, das Verfolgen der geleisteten Arbeit der Schüler durch die Lehrkräfte und das anschließende gemeinsame Korrigieren von Fehlern. In unserer Schule lernen wir verschiedene Sachen. Ebenso übernehmen wir auch verschiedene Programme von anderen Schulen, um die Ausbildung stets zu verbessern. In der Schule bekommen wir nicht nur die Sachen beigebracht, die man als Schneider wissen muss, sondern wir werden auch in Französisch und Englisch unterrichtet, um somit auch sprachliche Kenntnisse vorweisen zu können. Natürlich versuchen wir auch unsere Muttersprache, genannt Kinyarwandu, zu perfektionieren.

Alles in allem ist die Schule ganz gut mit dem für das Arbeiten benötigte Material ausgestattet. In der Schneiderabteilung wird für jede einzelne Schülerin und jeden einzelnen  Schüler eine eigene Nähmaschine bereitgestellt, worüber alle Schüler, nicht nur ich, sehr froh sind. Jeden Tag bekommen wir eine warme Mahlzeit in der Schule garantiert und das hilft uns unsere täglichen Hausaufgaben besser zu erledigen, um somit auch letztenendes den Unterrichtsstoff besser zu verstehen und zu meistern. Die Türen dieser Schule stehen für jeden offen, der etwas lernen möchte. Schülerinnen und Schüler werden in demselben Unterrichtssaal unterrichtet. Diejenigen, die ohne Lese- und Schreibkenntnisse in die Schule eingeschrieben werden, bekommen das Lesen und Schreiben im Laufe der ersten zwei Monate beigebracht.

Ich habe es mit sehr viel Begeisterung in die zweite Klasse geschafft. Um das zu verstehen, was die Lehrerinnen und Lehrer mir beibringen wollen, bin ich bereit mir sehr viel Mühe zu geben. Ich hoffe sehr, dass ich mithilfe Gottes und den Schulkameraden alles von mir geben werde, damit ich an dieser Schule einen erfolgreichen Abschluss bekomme.

Durch diese positiven Seiten unserer Schule, die ich bereits erwähnte, stoßen wir auch auf einige Probleme. In der Schneideranteilung fällt es uns sehr schwer den theoretischen Teil mit der Praxis zu kombinieren. Wieso? Aus dem Grund, weil die Materialien, die wir für die Praxis verwenden, sehr teuer sind. Zwar werden uns die Arbeitsmaterialien von der Schule zur Verfügung gestellt, aber manchmal mangelt es daran, sodass wir unsere eigenen Materialien mitbringen müssen. Leider ist es so, dass sich das unsere Eltern durch die ständig immer teurer werdenden Preise nicht leisten können.

Ich rufe alle jungen Leute auf, sich in unserer Schule ausbilden zu lassen. Das franziskanische Schulezentrum für junge Menschen erwartet euch und ist bereit zu helfen. Für all das bedanke ich mich recht herzlich beim franziskanischen Schulzentrum, dem Schulpersonal, den Schulkameraden, dem Schuldirektor und bei allen Menschen, die zur Idee der Gründung dieses franziskanischen Schulzentrums für junge Menschen beigetragen haben.

Möge euch der gute Gott segnen und euch Kraft für eure weitere Arbeit geben.

 
Pater Vjeko Zentrum

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